Verfahren eingestellt: Bürgermeister muss 5000 Euro zahlen

Geld fließt für einen guten Zweck – Neubeuerns Gemeindeoberhaupt ist enttäuscht

Neubeuern – Die Entscheidung im Disziplinarverfahren gegen den Neubeurer Bürgermeister Hans Nowak liegt nun vor. Gegen die Zahlung von 5000 Euro, die er dem Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern bereits überwiesen hat, erlässt die Landesanwaltschaft eine Einstellungsverfügung wegen eines „minderschweren Dienstvergehens“.

Das Verfahren gegen ihn brachte der gemeindliche Rechnungsprüfungsausschuss in Gang, der laut Vorsitzendem Konrad Stuffer „Unregelmäßigkeiten“ festgestellt habe. Nowak wurde unter anderem vorgeworfen, örtlichen Standbetreibern am Christkindlmarkt, die für einen guten Zweck aktiv wurden, satzungswidrig die anfallende Gebühr erlassen zu haben.

Der Betroffene ist vom Ausgang des Verfahrens enttäuscht. Er habe nach eigenem Bekunden gewollt, „dass wir in Neubeuern weiterhin eine bürgerfreundliche Gemeinde bleiben und vorankommen“. Er nehme das Angebot der Staatsanwaltschaft dennoch an, so das Gemeindeoberhaupt gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. ske

Quelle OVB